Zusätzliches Brett in Ihren Schrank einbauen
TIPP!
Optimale Ergebnisse bei langen Schnitten in Holz- oder Spanplatten erzielt man mit einer Kreissäge.


Schränke und andere Regale bieten oftmals reichlich Aufbewahrungsfläche für alle möglichen Dinge, aber innen sie sind nicht immer sinnvoll gestaltet. Durch den Einbau eines zusätzlichen Bretts in ein neues oder älteres Regal schaffen Sie mehr Platz. Und wenn Ihr Stauraum einen neuen Look braucht, können Sie mit weiteren Brettern problemlos noch mehr Aufbewahrungsfläche gewinnen.
Wichtig
Zunächst sollten Sie sich ansehen, mit welcher Art von Brettern Ihr Schrank ausgestattet ist. In der Regel bestehen sie aus einer Spanplatte mit einer furnierten oder laminierten Oberfläche und besitzen eine Dicke von 16 oder 18 mm. Die Bretter können auf verschiedene Weise befestigt sein – meist sind alle oder einige davon an den Seitenwänden fixiert.
Welche Werkzeuge benötigen Sie?
Ein Maßband, einen Elektrobohrer, eine Wasserwaage, eine Ahle, einen Schraubendreher, einen Hammer und eine Säge (Hand- oder Elektrosäge).
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Welches Material
Bei Schrankbrettern werden am häufigsten Spanplatten verwendet. Oftmals sind sie beidseitig furniert oder mit einer Kunststofflaminatoberfläche versehen. Spanplatten verbiegen selbst bei leichter Belastung sehr schnell. Bretter lassen sich oft verstärken und versteifen, indem an der Vorder- und Hinterkante der Oberseite eine Holzleiste anklebt oder verschraubt wird.
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Zusägen
Prüfen Sie zunächst mit einem Anschlagwinkel, ob die Schrank- oder Regalwände rechtwinklig zur Rückwand verlaufen und ob die Rückwand gerade ist. Messen Sie die Breite des obersten oder untersten Bretts, um die Breite des neuen Bretts zu ermitteln. Sie können dieses gebrauchsfertig bestellen oder mit einer Hand- oder Elektrosäge selbst zusägen.
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Furnierkantenband
Wenn Sie eine furnierte Spanplatte verwenden, sieht die freiliegende Kante nach dem Sägen nicht mehr besonders schön aus. Sie können diese Kante mit einem passenden Furnierkantenband versehen, das sich aufbügeln lässt. Halten Sie das Band auf die Kante und fahren Sie mit einem heißen Bügeleisen darüber, damit es auf der Brettkante anhaftet. Selbstverständlich können Sie das Brett auch mit selbstklebender Kunststofffolie, bunten Seiten aus Zeitschriften oder beliebigem anderen Material bekleben.
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Halterungen
Als Nächstes müssen die Halterungen für die Bretter angebracht werden. Es gibt verschiedene Arten – sehen Sie nach, welche bereits im Schrank oder Regal verwendet werden. Einige der gängigsten Arten sind:
• Holzhalterungen, die in den Seitenwänden verschraubt werden. Ihre Länge entspricht der Bretttiefe.
• Verstellbare Regalsysteme. Bohren Sie Löcher in die Seitenwand (nicht zu tief) und setzen Sie Hülsen ein, in die dann Stifte gedrückt werden, die das Brett stützen. Sie können die Stifte oder Holzdübel natürlich auch direkt in die Seitenwände einsetzen.
• Feste Stützen oder Halterungen, die an den Seitenwänden und unter dem Brett mit Schrauben oder Nägeln befestigt werden. -
Positionieren des Bretts
Markieren Sie die Positionen der Halterungen sorgfältig an beiden Seitenwänden. Nur den Abstand zwischen der Schrankober- und -unterseite zu messen, ist keine Garantie dafür, dass das Brett gerade sitzt. Am besten legen Sie eine Wasserwaage auf das Brett, halten es zwischen die beiden Seitenwände und markieren die richtige Position. Sie können auch einen gleichmäßigen Abstand zwischen den beiden nächstgelegenen Brettern von der Oberseite des oberen Bretts aus nehmen.
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TIPP!
Häufig ist es hilfreich, Bretter so einzubauen, dass sich niedrige und hohe Dinge nebeneinander aufbewahren lassen. So steht immer die richtige Staufläche zur Verfügung. Ein kurzes Brett mit einer zusätzlichen vertikalen Trennwand kann auch eine gute Lösung sein.
Verstärkung
Sie können die Bretter mit zusätzlichen Holzleisten aus dem gleichen Material verstärken. Wenn Sie die Leiste an der Vorderkante des Bretts befestigen, sieht es dicker aus. Kleben Sie die Leiste mit weißem Holzleim fest und sichern Sie sie mit mindestens einer Holzklemme oder einigen Schrauben.









